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Sundern. Blutrot, in leuchtendem Orange und in satten Ockertönen strahlen die weiten Wälder der faszinierenden Sauerländer Landschaft. Wie eine flammende Fackel erscheint manch ein Baum am Wegesrand. Wenn die Sonne ihr goldenes Licht übers Land wirft, färben Spätsommer und Herbst die Sauerländer Wälder bunt. Es ist die Zeit, durchs Laub zu rascheln und durch die weiten Wälder der Ferienregion Sundern zu wandern, die im Nordwesten des Sauerlandes als "Eingangstor" vom Ruhrgebiet schnell erreichbar ist. Die Landschaft entfacht mit ihrer Schönheit just in diesen Wochen ihre besonderen Reize und schenkt den begehrten Wanderangeboten ein besonders stimmungsvolles Ambiente.
Traumhafte Aussichten lassen das Herz des Wanderers höher schlagen. So beschert die erst im Mai eröffnete Sauerland Waldroute den Gästen ganz neue Wandererlebnisse. Im Kyrillwald schweben die Besucher auf einer Plattform über umgestürzten Bäumen und erahnen, welche Kräfte der Natur hier gewirkt haben. Die vom Orkan Kyrill im Januar 2007 umgestürzten Bäume wurden auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern am Ostufer des Sorpesees liegen gelassen. Ein Naturdenkmal der besonderen Art!
Die Waldroute führt durch weite Teile des Sauerlandes von Iserlohn nach Arnsberg und weiter bis nach Marsberg. In der Ferienregion Sundern wandern die Gäste an der Sorpetalsperre vorbei durch die Sunderner Innenstadt, von dort weiter über Arnsberg bis Warstein-Hirschberg. Hier können die Wanderer die Süd- oder Nordschleife bis nach Marsberg wählen. Über 240 Kilometer erleben die Wanderfreunde die verschiedensten Facetten, die der Lebens- und Naturraum Wald zu bieten hat. Neben dem Kyrillwald am Ostufer der Sorpetalsperre wurden mit dem Klangwald im Naturpark Arnsberger Wald und dem Lörmecke-Turm zwischen Warstein und Eversberg weitere Erlebnisstationen eingerichtet.
Als Wanderparadies der besonderen Art gilt auch das „Alte Testament“ in der weiten Tallandschaft im Osten von Sundern zwischen dem Arnsberger Stadtwald und dem Homerthöhenzug. Den biblischen Namen führt der Volksmund auf den Hinweis von Friedrich Wilhelm Grimme im Jahr 1866 zurück, dass hier schon vor Christi Geburt eine Kirche gestanden haben soll. Heute erfreuen sich die Gäste an gut ausgeschilderten Wanderwegen in reizvoller Natur. Ein beliebtes Ausflugsziel ist die Wacholderheide Hermscheid bei Altenhellefeld, wo Wacholderbüsche, Harzer Labkraut, Quendel, Kreuzblümchen und Blutwurz nebeneinander gedeihen. Das „Stockumer Siebengebirge“ vereint südöstlich von Sundern-Stockum viele kleine Kuppen auf engstem Raum. Hier verlaufen der 14 Kilometer lange Bergbauweg, der an die Geschichte der Region erinnert, und viele andere Wanderwege, die sich nach Herzenslust kombinieren lassen.
Der Naturpark Homert erstreckt sich mit seinen 550 Quadratkilometern vom Lennetal bis zum Ruhrtal. Höchste Erhebung ist die 656 Meter hohe Homert, die im Westen bis zur Sorpe hin ausläuft. Die Sorpetalsperre beschert Sundern ein wahres Wasserreich und ist mit ihren vielfältigen Sport- und Freizeitangeboten ein attraktives Ausflugsziel. Das Wassersportrevier zählt zu den schönsten im ganzen Land. Überhaupt gilt die Ferienregion Sundern als die Sportstadt des Sauerlandes: Mit tollen Angeboten zu Radfahren und Mountainbiking, Wandern und Nordic Walking, Golf, Reiten, Tennis, Skifahren und vielem mehr.
Informationen und Quartiervermittlung:
Stadtmarketing Sundern, Tel. 02933/97959-0, Internet: www.sundern.de,
E-Mail: info@nah-klar-sundern.de
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